“saarland picobello” 2022

Auch bei der Aktion “saarland picobello” 2022 haben sich wieder einige in Lauterbach auf den Weg gemacht, um im Rahmen der saarlandweiten Aktion unsere direkte Umwelt wieder ein gutes Stück sauberer zu machen. Eine größere Gruppe von 24 Personen startete am Samstag, den 19. März gegen 10 Uhr vom Vereinsgelände aus und schwärmte aufgeteilt in drei Gruppen aus, um in und um Lauterbach den Dreck anderer wieder einzusammeln.

Tatkräftig unterstüzt wurden wir dabei von unserem Revierförster Daniel Scheer und einem seiner Mitarbeiter, die unter anderem auch ein Fahrzeug zur Verfügung stellten, um den gesammelten Müll abzufahen. Und da am Ende ca. 5 m³ Müll zusammen kamen, war uns diese Hilfe mehr als willkommen!

Nach getaner Arbeit kamen dann nochmal alle zu dem ein oder anderen Getränk und Snack zusammen und es wurde auch der mit Spannung erwartete Sieger des Gewinnspieles "the fanciest trash" gekürt. Am Ende waren alle Kinder die Gewinner einer großen Süßigkeitenbox.

An dieser Stelle auch nochmal ein herzliches Danke an alle, die bei der Aktion “saarland picobello” 2022 mitgeholfen haben. Ganz gleich, ob sie zusammen mit uns oder privat losgezogen sind. Was am Ende zählt, ist jedes einzelne Stück Müll, das nicht mehr die Umwelt verdreckt in der und von der wir alle leben!

 


 

Wanderung mit Umweltminister Reinhold Jost

Am Samstag, den 19.02.22, lud der Lauterbacher Dorfverein zu einer Wanderung mit Umweltminister Reinhold Jost ein. Bei strahlendem Sonnenwetter machten sich fast 60 TeilnehmerInnen vom Vereinsheim aus auf den Weg zu einer kurzen Runde durch den Lauterbacher Wald. Am Wasserturm vorbei ging es durch die Naturwaldzelle. Dieser gegenüber liegt eine Fläche, die aufgrund von Borkenkäferschäden in den letzten Jahren komplett gerodet werden musste. Umweltminister Jost sowie der Leiter von SaarForst, Thomas Steinmetz, und Revierförster Daniel Scheer nutzten hier die Gelegenheit, interessante Informationen über den Wald im Saarland im Allgemeinen und den Warndt-Wald im Speziellen weiter zu geben. Außerdem warben sie für mehr Verständnis für die Arbeit der Förster, die immer sowohl die wirtschaftliche Nutzung als auch den Schutz der Wälder im Blick behalten.

Weiter ging es direkt an der deutsch-französischen Grenze entlang zum Weinbrunnen, der im letzten Jahr durch eine gemeinsame Aktion von Bürgerwerkstatt und SaarForst freigeschnitten und von Müll befreit worden war. Zwei vom SaarForst aufgestellte Bänke laden hier jetzt wieder zum Verweilen ein.

An einer der neuen Holzbänke vorbei, die im letzten Jahr von der AWO Lauterbach gestiftet und von der Bürgerwerkstatt aufgestellt wurden, ging es dann wieder zurück zum Vereinsheim. Dort hatten einige Vereinsmitglieder bereits Schwenker und Würstchen gegrillt, so dass alle sich mit Essen und Getränken stärken konnten.

Zum Abschluss des Treffens wurden den Vorsitzenden des Dorfvereins, Manfred Serzisko und Martin Heidecker, die Förderbescheide des Regionalbudgets übergeben. Mit Hilfe dieser Fördergelder konnte der Verein im letzten Jahr sowohl den Bau des Beachvolleyballfeldes als auch die Renovierung des Clubheims realisieren. Die Bescheide wurden vom 1. Vorsitzenden der LAG Wandt-Saargau, Jörg Dreistadt gemeinsam mit Umweltminister Reinhold Jost überreicht.

Alles in allem war es ein gelungener Tag mit entspannter Atmosphäre und guten Gesprächen. An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an alle Helfer, die mit angepackt oder das Buffet durch eine Salat- oder Kuchenspende bereichert haben.





 

Aus dem Dornröschenschlaf erwacht

Nach der Vereinsgründung Anfang 2021 haben wir uns direkt ins Zeug gelegt und nicht nur einen Beachvolleyballplatz gebaut und zwei der ehemals vier Tennisplätze wieder gangbar gemacht, sondern sind natürlich auch das Gelände insgesamt angegangen. Es war in der Zwischenzeit sehr verwildert und es musste doch einiges an Büschen und Bäumen zurückgeschnitten und in Form gebracht werden.
Bei diesen Arbeiten ist dann auch immer wieder die ein oder andere Hinterlassenschaft aufgetaucht, mit denen wir am Ende mehr als einen Müllcontainer gefüllt haben. Aber all der Dreck und die nicht immer schönen Arbeiten sind jetzt Vergangenheit. Was bleibt ist ein Gelände mit viel Potential für den gesamten Ort, das jetzt in neuem Glanz erstrahlt.

Und wer hätte es gedacht, auch das Clubheim war nicht mehr ganz taufrisch. Und so wurden auch hier viele Stunden Arbeit investiert und sowohl die Optik als auch die Technik der Innenräume wieder auf einen zeitgemäßen Stand gebracht. Dabei war es uns aber auch wichtig, nicht einfach alles bestehende herauszureißen und zu ersetzen. Bestimmte Elemente wurden daher ganz bewusst erhalten, um sich nach einer Überarbeitung mit in das neue Bild einzufügen.

Bei manchen Dingen ist uns der Abschied dann aber doch leicht gefallen. So wurde die fest eingebaute runde Sitzecke durch eine offene und einladende Paletten-Lounge ersetzt, eine neue Küche und ein neuer Ofen wurden eingebaut und die Zeit der gusseisernen Lampen war dann doch vorbei.
Alles in allem präsentiert sich das Clubheim jetzt offener und heller und bietet durch seine neue Raumgestaltung auch mehr Flexibilität in der Nutzung. So kann man wunderbar gemütlich zusammen sitzen aber ebenso mit vernünftigem Licht z.B. einen kreativen Workshop durchführen.